Liebe HSV-Family*,

Dezember 22nd, 2013 | Posted by fschmidt77 in Uncategorized

und ganz besonders: lieber Florian und lieber Tim!

Das gestrige Spiel hat euch sehr zugesetzt und insbesondere Florian sieht schwarz für den HSV in 2014. Und ich kann euch nur zu gut verstehen, bis vor einer halben Stunde wollte ich hier auch noch einen neuen Rant schreiben. Was sich in der kurzen Zeit geändert hat? Ganz einfach: Ich habe Worst-Case-Szenarien im Kopf durchgespielt und bin am Ende immer wieder auf einen Nenner gekommen, der sich nicht ändern wird: Es ist unser HSV! Egal, was kommt, wir werden gemeinsam in der Kurve stehen und singen, feiern und pöbeln.

Nach Siegen werden wir weiterhin bei Knappis stehen und feiern.

Nach Unentschieden werden wir weiterhin bei Knappis stehen und analysieren, warum es nicht zum Sieg gereicht hat.

Und nach Niederlagen werden wir weiterhin bei Knappis stehen und uns gegenseitig trösten und Mut zusprechen!

Das wird sich nicht ändern, wenn wir eine fremdbestimmte AG sind: Wir werden neue Wege finden, um uns Gehör zu verschaffen!

Das wird sich selbst dann nicht ändern, wenn es zum Allerschlimmsten kommt (ich spreche es nicht aus): Wir werden weiterhin für unseren HSV da sein und alles für den Erfolg der Mannschaft tun. Und denkt mal zurück an das Pokalspiel gegen Fürth: Mit weniger Fans im Stadion kann auch das Gefühl der Gemeinschaft stärker durchkommen.

In diesem Sinne: Seid stark! Seid laut! Seid ihr!

Frohe Weihnachten und liebe Grüße,

Tanja

* Dies ist ein offener Brief an ein paar ganz besondere #Männtschn, die den HSV zur Familie werden lassen!

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3 Responses

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  • Fiete Börnsen says:

    Liebe Tanja Du hast gar nicht mal so unrecht, es wird sich nicht so wahnsinnig viel ändern, denn wir gehen immer noch zum HSV und so wird es auch bleiben. Für mich wird es so bleiben, auch wenn sich HSV+ nicht durchsetzen sollte, selbst wenn ich zugeben muß, dann wird ein großer Riss durch mein Herz gehen.

    Momentmal, ein Riss im Herzen eines HSVers, weil der HSV nicht ausgliedert? Wie ist das möglich? Die Liebe und die Emotionen haben doch Jojo & Co für sich gepachtet?

    Nein, so ist es nicht.Ich kämpfe, so weit es meine begrenzten Mittel zulassen, für den HSV, für meinen HSV. Ich kämpfe dafür, daß mein HSV nicht irgendwo im Mittelmaß rumdümpeln muß, nur weil es Leute gibt, denen ihr Einfluß wichtiger ist, als der HSV selbst. Nein, ich bin kein „Erfolgsfan“, der nur kommt, wenn der Erfolg da ist. Ich bin ein Sportler, ein Sportler, der gewinnen will. So wie es früher beim HSV auch immer war. Wir wollten gewinnen. Die Sportler unter den Fans waren beim HSV, und die, denen das Event wichtiger war, gingen zu St Pauli. Irgendwo sind einige von uns falsch abgebogen, ich weiß nicht wo, aber nun gibt es halt diesen Streit um die Richtung. Dabei steh ich ja immer noch auf dem Standpunkt, daß auch das Event schöner ist, wenn der HSV erfolgreich ist. Also geht es nur noch um Einfluss, scheinbaren Einfluß. Warum aber der scheinbare Einfluß? Dadurch, daß der Einfluß nicht genutzt wird, den HSV voran zu bringen, sondern man seine Macht nur nutzt, um egoistische Gefühle zu befriedigen, bringt man den HSV immer mehr in die Situation, wo andere für den HSV entscheiden. Banken, indem sie sagen, ob es noch Geld gibt oder auch nicht, „Gönner“ auf die man angewiesen ist, weil man mit dem Rücken an der Wand mit den Füßen am Abgrund steht, die DFL mit ihren Lizenzbedingungen usw. Schau ich mir das andere Extrem der Liga an, den FCB, dann haben sie trotz AG und strategischen Partnerschaften die Freiheit zur Bank zu sagen: „Ok, wir verhandeln zu unseren Bedingungen, oder wir suchen uns eine andere Bank“. Der FCB braucht auch keinen „Gönner“, der Einfluss auf die Geldverwendung nimmt (auch wenn es sein gutes Recht ist) und die Lizensierung der DFL? Da lacht der FCB doch nur. Die Abgabe der Papiere ist ne reine Formsache. Nun Frage ich mich: Wo ist der Verein letztlich mehr fremdbestimmt? Da, wo wir jetzt sind, wo uns andere die Bedingungen diktieren, oder da, wo wir Partner mit ins Boot holen, um selber die Geschicke bestimmen zu können.

    Verstehst du Tanja, versteht ihr anderen jetzt, warum ich HSVPlus unterstütze, warum ich für HSVPlus kämpfe? Es geht um den sportlichen Erfolg, es geht um das Selbstverständnis, das der HSV haben sollte, selber zu bestimmen, was mit ihm geschieht. Diese Selbstbestimmung ist uns durch den Machtwillen einiger weniger zerstört worden. Mir geht es nicht um Macht, mir geht es allein um den HSV, um einen starken HSV, auf dem Platz und als Verhandlungspartner, um einen starken Verein, um meinen HSV, einen HSV auf den wir ALLE stolz sein können.

    Aber am Ende der Auseinandersetzung gehen wir alle weiterhin zum HSV und das ist gut so! Nur der HSV

    Fiete Boernsen



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